Private Omnibusbetriebe sind meist das Werk einzelner herausragender Unternehmerpersönlichkeiten.

 

Das ist auch im Fall des Omnibusunternehmens Ludwig nicht anders. Doch wird die Entwicklung dieses Omnibusbetriebes noch von einer weiteren bestimmenden Komponente getragen. Und das von den ersten Anfängen bis heute. Es sind der Gemeinschaftssinn des Firmengründers Emmeran Ludwig, seine Kampfkraft und sein Teamgeist, die sich auch auf seinen Sohn Hans-Peter Ludwig übertragen haben und bis heute die Unternehmensgeschichte bestimmen.

 

Übrigens auch die Freizeit, denn der schnelle, kampfbetonte Mannschaftssport Eishockey hat von den Familien des Vaters und des Sohnes „Besitz ergriffen”.

 

 

Angefangen hat alles sozusagen mit einer Niederlage.

 

Im Lazarett von Füssen, wo der junge Münchner Soldat Emmeran Ludwig 1942 seine Verletzungen kurierte.

 

Zur Wiedergenesung trug dort nicht wenig die junge Witwe Helene Maurus bei. Die Heirat bestimmte auch den beruflichen Lebensweg von Emmeran Ludwig neu, nämlich in der angeheirateten Spedition.

 

Ein Jahr später kommt in einer der schlimmsten Bombennächte in München der Sohn Hans-Peter zur Welt. Nach dem Willen des Vaters musste es „unbedingt München” sein. Ein „Holzgaser“ brachte die junge Mutter zur Entbindung auf holpriger Landstraße vom Ostallgäu in die Landeshauptstadt.

 

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